Schauspieler: |
Rosel Zech, Walter Orth, Gerd Mayen, Heinz Drache,
Peter Michl-Bernhard, Hermann Schlögl, Edgar M. Böhlke, Adalbert
Stamborski, Ulrich Hüls, Norbert Kollakowski, Christoph Quest, Peer
Brensing, Arno E. Hausch, Hans Günther, Victor Curland, Kurt
Weinzierl |
Beschreibung: |
Franz Moor, der zweitgeborene, auch durch sein
Äußeres benachteiligte Sohn des Maximilian von Moor ersinnt eine
Intrige, um seinem Bruder das Erstgeborenenrecht zu nehmen. Karl hat von
Leipzig aus an seinen Vater einen Brief geschrieben, in dem er sein lockeres,
allerdings harmloses Studentenleben bereut. Franz ersetzt den Brief durch ein
angebliches Schreiben eines Dritten, das Karl als Verführer einer Frau,
deren Verlobten er im Duell getötet haben soll, und polizeilich verfolgten
Banditen darstellt. Der Vater glaubt es und bittet Franz, Karl zur Rede zu
stellen. Dieser schreibt angeblich vom Vater beauftragt einen
Brief, der den Bruch bedeutet. Karl ist zerschmettert und beschließt, nun
wirklich der Räuberhauptmann zu werden, für den er gehalten wird; wie
ein zweiter Robin Hood tritt er mit seinen Leuten in den Wäldern als
Rächer der Unterdrückten auf, wobei einige seiner Männer, allen
voran Spiegelberg, keinerlei Idealismus, sondern reine Raub- und Mordlust an
den Tag legen. Karls tragische Position verschärft sich, als er seinen
Freund Roller rettet und dafür eine Stadt in Brand setzt, so daß
Unschuldige, auch Kinder und Greise, ums Leben kommen. Er will das
Räuberdasein lassen, doch schwört er seiner Bande Treue und begibt
sich zum väterlichen Schloß, um den Vater und Amalia, seine
Verlobte, noch einmal zu sehen. Mittlerweile regiert dort sein Bruder Franz;
der Vater ist im Hungerturm, nur Amalia entzieht sich seiner Annäherung.
Karl verkleidet sich und tritt ins Schloß, aber Franz erkennt ihn und
fürchtet um sein Leben. Als Karls Räuber das Schloß
stürmen, begeht er Selbstmord. Nun entdeckt Karl die Ränke des
Bruders, befreit den Vater aus dem Turm, dieser stirbt jedoch, als Karl seinen
wirklichen Lebenswandel offenbart. Amalia erkennt ihn, ist von seiner
tragischen Schuld entsetzt und sehnt sich nach dem Tod; Karl, durch seinen
Treueeid an seine Leute gebunden, muß sie töten und läßt
sich schließlich durch einen notleidenden Tagelöhner an die
Behörden ausliefern, um diesem durch die ausgesetzte Belohnung ein
besseres Leben zu ermöglichen. |