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Das Stück beschäftigt sich mit der
Lebenslüge der großen Erzählerin und Nobelpreisträgerin
Selma Lagerlöf. Ihr Vater war ein Säufer, der sich, von der Familie
gedeckt, qualvoll in den Tod trank. 1920 in einem Filmschneideraum
erwarten der Regisseur Victor Sjöström, sein Kameramann Julius
Jaenzon und die junge Schauspielerin Tora Teje die berühmte
Nationaldichterin. Selma Lagerlöf will sich Proben ihrer von
Sjöström verfilmten Antialkoholiker-Legende "Der Fuhrmann des Todes"
ansehen - ein Meilenstein der Filmgeschichte. Da geht es unter anderem um die
Liebe einer jungen Heilsarmistin zu einem versoffenen alten Mann, der im
Sterben liegt...
Quelle: Tagesspiegel Berlin |