Beschreibung: |
Das Stück behandelt eine Gerichtsverhandlung in
dem fiktiven niederländischen Dorf Huisum. Der Richter Adam muss die
Beschädigung eines wertvollen Kruges aus dem Besitz der Marthe Rull
aufklären. Sie hat am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht Tümpel im
Zimmer ihrer Tochter Eve ertappt. Vor Eves Fenster lagen die Scherben des
Kruges. Ruprecht wiederum hat einen Fremden beobachtet, wie er Eves Zimmer
durch das Fenster verließ und dabei den Krug vom Fensterbrett warf. Weder
Marthe noch Ruprecht ahnen, dass es sich bei diesem Fremden um Adam selbst
handelte. Im Verlauf des Stückes versucht Adam, die Aufklärung des
Falles möglichst unauffällig zu verhindern, zumal an diesem Tag der
Gerichtsrat Walter aus Utrecht anwesend ist. Am Ende jedoch ist Adam gezwungen,
die Zeugin Brigitte vorladen zu lassen, die schildert, wie sie eine Spur von
Marthes Haus bis zur Hintertür des Gerichtshauses verfolgt hat. Angesichts
dieses eindeutigen Indizes bleibt Adam nur noch die Flucht. Eve, die als
einzige Anwesende neben Adam die Wahrheit kannte, erklärt zum Abschluss
ihr Verhalten: Adam wollte, dass Eve ihm gefügig sei, und dafür
Ruprechts angeblich drohenden Militäreinsatz in der Kolonie
Niederländisch-Indien verhindern. |